27 August 2013

Entspann dich!

Entspann dich! Das klingt so einfach und fällt doch oft so schwer. Wie oft hetzen wir uns von einem Termin zum anderen? Wie oft sind wir genervt und gestresst? Ob als mit Meetings überhäufter Manager mit 80 Stundenwoche, ob als Hausfrau und Mutter, die ihre Kinder zur und von der Schule, hin zum Klavierunterricht, zur Theaterprobe oder zum Fußballtraining fährt. Ob als Sportler, der sich verletzt hat und dem nun plötzlich überhaupt nichts mehr gelingen will, ob als Verkäufer im Supermarkt, der sich nach 10 Stunden Arbeit noch um Frau, Kind, Hund, Auto und Haus kümmern soll. Ob als junger Vater, dessen Kind gerade die 3 Monatskoliken hat und deshalb ständig schreit und kaum beruhigt werden kann oder als Popidol, das von einer Bühne zur nächsten hetzen muss. Wir alle haben unsere Päckchen und Pakete mit uns herum zu tragen. Wir alle fühlen uns in dieser schnelllebigen Zeit getrieben. Wir alle laufen im Hamsterrad.

Muss das so sein? Sind wir dem Stress hilflos ausgeliefert? Gibt es keinen Ausweg?

Ich meine, wir müssen neu lernen uns immer wieder zu entspannen und die Dinge lockerer zu sehen. Wir müssen wieder neu lernen mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Wir müssen wieder neu lernen auf die Kleinigkeiten zu achten. Auf die Dinge wert zu legen, die wir normalerweise für so verständlich hinnehmen. Einen Sonnenaufgang, den Beginn eines neuen Tages. Einen Blumenstrauß, etwas lebendiges und farbenfrohes im Alltagsgrau. Ein nettes Wort, das vielleicht auch überraschend von dem Menschen kommt, von dem wir es am wenigsten erwarten. Eine helfende Hand, die wir sonst vielleicht übersehen haben. Ein Konzert, auf das wir sonst vielleicht nur mit halbem Ohr gehört haben.

Vor allem aber müssen wir wieder lernen auf uns selbst zu achten. Auf unsere Gefühle. Wir müssen anfangen uns zu fragen: "Was fühlst du?" und es auszudrücken und zuzulassen. Auf unsere Bedürfnisse. Wir müssen anfangen uns zu fragen: "Was brauchst du wirklich?" und dann Wege zu finden, wie wir es bekommen können. Und wer jetzt denkt: Das weiß ich schon, ein schnelles Auto, ein prall gefülltes Bankkonto und eine wunderschöne, vollbusige Frau, wird früher oder später feststellen, dass das vielleicht doch nicht alles im Leben ist. Auf unsere Prioritäten. Wir müssen anfangen uns zu fragen: "Was ist mir wirklich wichtig?" Und dann bekommt Zeit mit der Familie vielleicht plötzlich wieder den Vorrang vor dem nächsten Karrieresprung.

Entspannung kann dabei ganz klein anfangen. Es kann damit anfangen, dass du die Augen schließt und einfach darauf achtest, wie du atmest. Hier und jetzt. Du atmest sanft ein und wieder aus. Ein und wieder aus. Ganz regelmäßig und ruhig. Fünf Mal ein und wieder aus. Merkst du schon, wie du ruhiger wirst? Um dich jetzt noch weiter zu entspannen, nimm dir etwas Zeit. Klicke langsam durch die Folien. Lass die Bilder auf dich wirken und folge den einfachen Anweisungen:


Ich hoffe diese kurze Übung hat deinen Alltag etwas entschleunigt und dich zur Ruhe gebracht. Nimm diese kurze Übung mit in deinen Alltag und verwende sie immer dann, wenn du mal wieder merkst, dass du gestresst und genervt bist. Im Büro, zu Hause, im Auto. Egal wo. Ich wünsche dir viel Freude und eine entspannte Zeit. Entspann dich.

P.S.: Wenn du dir grad noch etwas mehr Zeit nehmen willst um dich zu entspannen, schau doch mal bei André Loibls Entspannungsübung vorbei. Dort wirst du ein Video finden, mit dem du sehr gut tiefenentspannen kannst.